Gruppen

Aller Anfang macht Spaß!

Ihr Welpe befindet sich bis zur 16. Lebenswoche in der sogenannten Hauptprägungsphase. Was er in dieser Zeit erfährt – ob positiv oder negativ – vergisst er sein Leben lang nicht mehr. Deshalb darf man es nicht versäumen, diese für den Welpen wichtigsten Wochen zu nutzen.

Unser ehrenamtliches Trainer Team möchte ihnen zeigen, wie sie ihren Hund spielerisch und durch Motivation zu einem wohlerzogenen Hund ausbilden können. Hierbei legen sie viel Wert auf eine individuelle Erziehung. Mit einem gehorsamen Hund sind sie überall ein gerngesehener Gast und tragen zum positiven Erscheinungsbild von uns Hundefreunden in der Öffentlichkeit bei. Es ist uns wichtig, dass unsere Welpenstunde keine reine Spielstunde ist, sondern vor allem dazu dient die einzelnen Hund-Mensch-Teams auf ihr gemeinsames Leben vorzubereiten.

Teilnehmen können alle Welpen ab der 10ten Woche bis ca. 6 Monate.

„Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“

Junghunde

Die Junghund- und Pubertät-Phase beginnt typischerweise im Alter von ca. sechs bis sieben Monaten und dauert bis etwa 24 Monate, daran schließt sich die Reifezeit in einem Alter zwischen zwei und drei Jahren an. Anschließend werden Hunde – je nach Rasse und Größe – als adult, also erwachsene Individuen bezeichnet.

Die Junghund-Phase ist sicherlich die anstrengendste und herausforderndste Zeit im Zusammenleben mit Deinem Hund.

Da sich das Gehirn Deines Hundes in dieser Phase neu strukturiert und rasant weiterentwickelt hat dies vielfältige Auswirkungen auf das Verhalten und die Lernprozesse. Dein Hund scheint plötzlich bereits Erlerntes wieder vergessen zu haben bzw. er kann das in dieser geistigen Umbauphase nicht abrufen. Da in der Pubertät ein hormoneller Wandel hin zur Geschlechtsreife stattfindet, reagiert der Hund stärker impulsgesteuert, der Hund wird geistig reifer und durchsetzungsstärker. Als Resultat dieser Entwicklung stellt der Hund dadurch seinen Menschen immer mal wieder und auch verstärkt in Frage und testet seine Grenzen aus.

In diesem speziellen Lebensabschnitt benötigt Dein Hund Orientierungshilfen durch konsequentes Training mit dem Einhalten von Grenzen und dem Erlernen von Regeln, aber auch Einfühlungsvermögen und Geduld Deinerseits.

Gestalte Dein Training weiterhin mit viel Spaß, Abwechslung und liebevoller Beharrlichkeit.Trainiere kontinuierlich an der Frustrationstoleranz und Impulskontrolle Deines Hundes. Denk an ausreichend Ruhephasen und leg Trainings-Pausen ein.

Einsteiger

Das Einsteiger-Training ist für alle Hunde gedacht, die nicht während der Welpenzeit oder im frühen Junghund-Alter zu ihrem Menschen gekommen sind. Dies trifft meist auf Tierschutz-Hunde oder Hunde, die aus einer vorherigen Haltung bei anderen Personen übernommen wurden, zu.

In diesem für den Hund neuen Lebensabschnitt benötigt Dein Hund Unterstützung durch liebevolle Beharrlichkeit, aber auch Einfühlungsvermögen und Geduld Deinerseits.

Lernziele des Junghund- und Einsteiger-Trainings

Es werden folgende Lernziele und Inhalte praxisnah vermittelt und gemeinsam geübt:

  • Sozialverhalten des Hundes gegenüber anderen Hunden, verschiedenen Personen unterschiedlichen Alters und anderen Tieren
  • Neutrales Verhalten des Hundes bei sonstigen Umwelteinflüssen und Reizen wie bspw. Begegnungen mit Fahrzeugen, Radfahrern oder Joggern, Laufen über unterschiedliche Untergründe, Fahren in Aufzügen, Besuchen eines hundefreundlichen Lokals, Besuchen einer Fußgängerzone oder eines Einkaufszentrums
  • Aufbau und Stärken der Frustrationstoleranz und Impulskontrolle
  • Erlernen und Festigen der Grundübungen „Sitz“, „Platz“, Abruf und Ruhe halten
  • Leinenführigkeit des Hundes
  • Einhalten von Grenzen und Erlernen von Regeln
  • Richtiger Umgang des Hundeführenden mit Lob und Korrektur.

Übungsstunden für Hunde

Wir üben, was die Hundehalter möchten und brauchen. D.h. konkret, dass wir nicht stur auf eine Prüfung, wie z.B. Begleithundeprüfung, trainieren, wohl aber die einzelnen Komponenten in unseren Übungen einbeziehen.

  • Wir arbeiten weiter an den Grundübungen „Sitz, Platz, Fuß und Bleib“.
  • Wir wollen Vertrauen vom Hund zu seinem Hundeführer aufbauen und natürlich auch umgekehrt, dass ein problemloses Zusammenleben möglich ist, also kurz gesagt: „Wir bilden Familienhunde aus“.
  • Außerdem ist die Gruppenarbeit für den Hund ein „Gewöhnungstraining“ für den Alltag. Er lernt hier, dass nicht jeder Vierbeiner ein potentieller Feind ist, den man anbellen oder angreifen muss.
  • Der Hund soll in jeder Situation ruhig bleiben und gut sozialisiert werden, so dass man seinen Hund letzten Endes überall mit hin nehmen kann ohne negativ aufzufallen. Es ist eines unserer Ziele das Bild des Hundes in der Öffentlichkeit zu positiv zu gestalten. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Hundebesitzer oft zum Spießrutenlauf verdammt ist!

Die Begleithundeprüfung (BH) ist die Basis für weitere Hundausbildungen sowie für die Teilnahme an offiziellen Hundesport-Turnieren.

Nach der Grundausbildung entscheidet der Hundeführer ob er mit seinem Hund die Ausbildung weiter perfektionieren will und diese dann auch mit dem Ziel offizielle Begleithundeprüfung, absolvieren will.
Die Ausbildung zum Begleithund ist anspruchsvoll und erfordert eine intensive Arbeit des Mensch/Hund-Teams, unter Anleitung des Trainers. Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes, die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird.

Die bestandene Begleithundeprüfung sollte idealerweise von jedem Hundeführer angestrebt werden, denn sie dient als Nachweis für einen im Grundgehorsam ausgebildeten und sozial verträglichen Hund. Wer mit seinem Hund noch andere, weiterführende Ziele anstrebt (Agility, THS, Obedience, VPG etc.) braucht die bestandene Begleithundeprüfung, als Voraussetzung um an diesen veranstaltungen teilnehmen zu können.
In der BH-Stunde werden die Hundeführer mit ihren im Grundgehorsam ausgebildeten Hunden, auf eine theoretische und praktische Prüfung vorbereitet. Es werden verschiedene Übungen und Abläufe (Gruppen- und Einzeltraining) intensiv trainiert und kurz vor der Prüfung zu einem Schema aneinander gefügt. Trainiert wird mit positiver Verstärkung, durch Triebmittel (Spielzeug und Futter), unerwünschtes Verhalten wird ignoriert.

Was wird geübt:

Leinenführigkeit Freifolge Ablegen unter Ablenkung Durchlaufen einer Personengruppe Sitz aus der Bewegung Platz aus der Bewegung in Verbindung mit Herankommen und korrektem Vorsitzen Unbefangenheitstest Soziale Verträglichkeit Sicherheit im Straßenverkehr

Die Vorbereitung für die BH-Prüfung dauert ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr, die Hunde müssen zum Prüfungszeitpunkt mindestens 15 Monate alt sein. Die Ausbildung findet, im Unterschied zu den anderen Kursen, in einer geschlossenen Gruppe statt. Um die Prüfung erfolgreich abschließen zu können, ist die regelmässige Teilnahme an den Übungsstunden erforderlich. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer einen schriftlichen Nachweis. Die Begleithundeprüfung wird im VdH Heppenheim von einem Verbandsrichter (SWHV) abgenommen und ist somit eine deutschlandweit anerkannte Prüfung.

Agility – eine sportliche Beschäftigung mit dem Hund, deren besonderer Reiz in der Harmonie und dem Verständnis zwischen den ungleichen Partnern Mensch und Hund besteht.

Wir trainieren das kennenlernen der Geräte, die Führtechnik zur Steuerung des Hundes und letztendlich das Absolvieren des Parcours.

    • Man unterscheidet die folgenden Gerätetypen:
  • Hindernisse, die übersprungen bzw. durchsprungen werden müssen.
    (Stangenhürden, Besenhürden, Mauern, Weitsprung, Reifen)
  • Kontaktzonengeräte, die überlaufen werden müssen.
    (Steg, Wippe und die A-Wand)
    Den Namen Kontaktzonengeräte, haben diese Parcourselemente von der
    markierten Fläche im Anfangs- und Endbereich des Hindernisses, in die der
    Hund beim betreten des Gerätes mindestens eine Pfote gesetzt haben muss.
  • Tunnel, die es zu durchlaufen gilt.
    (Stofftunnel oder Sacktunnel und der feste Tunnel (lang und kurz)).
  • Tisch, dort wird der Hund für eine bestimmte Zeit geparkt, bis es wieder weitergeht.
    Wie lange der Hund auf dem Tisch ausharren muss, bestimmt der Prüfer.
  • Slalom, maximal 12 Stangen, durch die der Hund in einer bestimmen Richtung laufen muss.
    Gestartet wird mit der Slalomstange, die sich neben der linken Hundeschulter befindet.

Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA

Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar.

Nicht nur für Profis: selbst Kinder können im Parcours schon spielerisch mit ihrem Hund Unterordnungsübungen probieren. Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt.

Rally Obedience ist in Deutschland noch eine recht junge Sportart. Sie wurde vor einigen Jahren in den USA entwickelt und hat dort bereits eine große Anhängerschaft erobert.

VdH-Link auf Rally-Obedience: http://www.vdh.de/hundesport/rally-obedience/

Obedience – Gehorsam mit Spaß

Beim Obedience steht, wie das englische Wort schon vermuten lässt, eins ganz klar im Vordergrund – der Gehorsam.
Obedience trainiert die Kommunikation zwischen Mensch und Hund und stärkt die Bindung nachhaltig. Die größte Motivation beim Obedience sollte für Zwei- und Vierbeiner immer der Spaß am gemeinsamen Arbeiten sein. Entscheidend ist hierfür Vertrauen, Konsequenz, Geduld, Arbeitswille und Konzentration. Unnötige Strenge, herrischer Befehlston oder gar Bestrafung sind hier fehl am Platz. Der Hund soll freiwillig und mit Spaß mit dem Menschen arbeiten. Lob, Belohnung sowie ein enges, freundschaftliches Verhältnis sind daher die Mittel der Wahl.

Verträglichkeit des Hundes mit anderen Hunden und fremden Menschen sollte vorhanden sein.
Ansonsten ist grundsätzlich jeder Hund für Obedience geeignet. Größe, Alter und Agilität spielen keine Rolle.

Die Obedience-Gruppe findet Samstags ab 15.30 Uhr statt.

Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden.

Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt. Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert. Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen.
Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden.

Quelle: Wikipedia
Wikipedia-Link auf Mantrailing: http://de.wikipedia.org/wiki/Mantrailing

In der Flächensuche, welche Ihren Ursprung in der Rettungshundearbeit hat, werden die Hunde drauf trainiert menschlichen Geruch über Witterung zu erarbeiten. Dazu trainieren wir in einzelnen Sequenzen.
Dadurch wird der Hund kopfmäßig sehr ausgelastet. Die Trainings finden auf dem Hundeplatz sowie Außerhalb auf unterschiedlichsten Geländen statt.

Jeder ist herzlich Willkommen!

 

Hoopers ist eine recht neue Hundesportart, die immer bekannter und beliebter wird. Es gibt verschiedene Geräte wie Hoops, Tunnel, Tonnen und Gates, die in einem Parcours auf verschiedene Arten vom Hund durch- bzw. umlaufen werden müssen.

Eine der größten Herausforderungen ist hierbei die mitunter große Distanz zwischen Hund und Hundeführer, da der Hund nur aus einem bestimmen Führbereich heraus durch den Parcours geführt werden darf. Grundsätzlich ist der Sport für fast alle Hunde und Hundehalter geeignet die Spaß am gemeinsamen Lernen haben.

 

Hundetraining für kleine Hunde – mit Herz ♥ und Verstand ☺

Kleine Hunde, große Persönlichkeit! Ob Chihuahua, Zwergpudel oder Dackel – auch kleine Hunde brauchen klare Regeln, liebevolle Führung und geistige Auslastung. In unserem Training gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse kleiner Rassen ein: mit sanften Methoden, positiver Verstärkung und ganz viel Geduld.

Gemeinsam fördern wir Vertrauen, Gehorsam und entspanntes Verhalten – ob an der Leine, im Alltag oder im Umgang mit anderen Hunden. Für ein harmonisches Miteinander und einen glücklichen, selbstbewussten kleinen Vierbeiner.

Weil Erziehung keine Frage der Größe ist !

 

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